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Kurven, die Gefallen

Letzten Donnerstag war es endlich so weit… Das Osterwochenende stand vor der Tür, Zeit für die erste Harz und Kyffhäuser-Tour des Jahres. Treffen kurz hinter Hamburg, glücklicherweise hält einen der obligatorische Elbtunnel-Stau mit Motorrad ja nicht so sehr auf.

Von dort aus direkt Richtung Harz. Um 21:30 sind wir dann auch endlich an der Unterkunft. Zum Glück denn die Dunkelheit und die rapide fallende Temperatur tun einiges dafür, dass der Wunsch größer wird endlich abzusatteln. Und die Vorfreude steigt.

Nächsten Morgen geht’s dann endlich los. Ein paar Kurven zum eingewöhnen und dann ab zum ersten Treff an der Rapp-Bode-Talsperre. Nach dem obligatorischen Kakao mit Sahne (ja echte Biker starten mit hartem Stoff in den Morgen) dann auf Richtung gelobtes Land: Auf Richtung Kyffhäuser. Auf dem Weg dahin auf einmal das lang ersehnte Zeichen: Sturzgefahr auf den nächsten X Kilometern. Für mich das Zeichen für ein paar Kilometer die Führung zu übernehmen Smiley

Ankunft Kyffhäuser. Kurze Beratung wie es weitergeht. Rauf zum Denkmal auf ein Glas Apfelschorle, dann wieder runter eine Bratwurst am Stand. Gesagt getan. Leichte Zweifel bei unser Sozia: Besteht denn Motorradfahren nur aus Essen und Trinken und dem Weg zwischen den Treffs? Im Prinzip ja.

Ordentlich gestärkt dann also noch eine Runde Reifen anwärmen: Rauf bis zum Abzweiger und wieder runter und dann zurück. Also auf zum nächsten Treff: Torfhaus. Perfektes Wetter und natürlich ist der Treff rappelvoll. Nach ein wenig Fachsimpelei geht es dann auch weiter noch eine Runde durch den Harz und dann auf zum fast schon traditionelle Bigfoot-Essen.

Dort die erste Enttäuschung des Tages: Bigfoot von der Karte gestrichen, nach Rückfrage bei der Bedienung: Nein gibt es nicht mehr. Aber – auf Regen folgt Sonnenschein – ein paar Minuten später kommt selbige wieder aus der Küche: Der Koch hat zugestimmt noch eine Runde Bigfoot zu machen. So klingt der Abend mit vollem Magen, ein paar Bier und ein paar Steinen (Schierker Feuerstein) dann auch aus.

Nächsten Tag noch mal ein Abstecher zum Kyff: Videofahrt geplant. Einer stellt sich mit der Kamera in die Außenseite einer Kurve und filmt die beiden anderen. Natürlich erwische ich keinen freien Slot, runter steht ein Fahrradfahrer eine Kurve vorher im Weg, rauf ein Auto genau in der Kamera-Kurve. Endsprechend unspektakulär meine filmische Leistung, aber egal. Noch einmal rauf und runter und dann langsam aber bestimmt auf Richtung Heimat.

Alles in allem sehr erfolgreich: Das Kurvenverständnis ist wieder da, kein Blechschaden, kein Personenschaden und nur wenige Schreckmomente.

Dass der Kyff wirklich Spaß macht, lässt sich wohl am Besten anhand der GPS Track Logs zeigen. Würde man eine langweilige Strecke wirklich so oft malträtieren?

Kyffhäuser

Kyffhäuser 2

Das Einzige was nun noch offen ist, ist die sehnliche Frage: Wann bin ich wieder da? Zwinkerndes Smiley

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