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Flos kleines Blog

Staatsfeind Nr 1

Jupp, ich werde diskriminiert! Ist mal jemandem aufgefallen, dass es Reitwege gibt, es gibt Radwege und Fußwege. Es gibt Straßen, die für Motorradfahrer gesperrt sind. Aber wo sind eigentlich Motorradwege? Wege die nur mit dem schwächsten aller motorisierten Gefährte befahren werden dürfen? Ist es nicht Aufgabe des Staates die Schwachen zu schützen, statt sie zu diskriminieren?

Konkretes Beispiel dieses Wochenende: Man fährt gemütlich durch den Wald, genießt die nette Natur und sieht in weiter Ferne ein paar Passanten des Weges schlendern. Also Tempo gedrosselt und langsam dran vorbei gerollt. Statt jedoch anerkennendem Dank für diese Rücksicht, bekommt man nur einen kalten "Dein Glück du Arsch"-Blick.

Kurz darauf das Tempo wieder erhöht, doch ein paar Kilometer weiter erscheint ein Pferd samt Reiter am Horizont. Also Motor aus, gewartet und im eigenen Saft geschmort, bis Ross und Reiterin vorbei sind. Ein freundliches "Dankeschön"? Fehlanzeige. Da kommt einem doch die Frage warum man überhaupt angehalten hat, schließlich würde nicht mein "Pferd" durchgehen, sondern ihres.

Es bleibt also die Erkenntnis, dass die Gesellschaft nicht reif für eine Jugend ist, die ihre Zeit NICHT nur mit Biertrinken verbringt.

So ich schreibe jetzt meinem Abgeordneten und setze mich für mehr Rechte ein. Yell Für das nächste Wochenende bleibt nur die Hoffnung auf schlechtes Wetter: Die KTM stört es nicht, aber die nervigen Passanten schon. Die bleiben dann nämlich dort wo sie hingehören: In ihren Wohnungen, wo die verdorbene Jugend sie nicht stört.

Ach ja: Ja ich zähle mich noch zur Jugend. Und das es Momente gibt, in denen ich freiwillig anhalte um das schöne Bild zu genießen ist ein Zeichen von Reife, nicht des Alters! Cool

Naja für das nächste Übungswochenende brauche ich wohl sowieso neue Ziele. Wenn ich mir das Track-log so ansehen glaube ich, die Nordost-Ecke um Mirow ist mir langsam bekannt.

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