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Mopped günstig abzugeben... Oder: mein Leben mit der Suzuki...

Nach einem etwas holprigen (und etwas späten...) Start in die neue Saison verliefen die ersten Tausend Testkilometer in meinem Urlaub ja erstaunlich problemlos. Bis dann vor anderthalb Wochen nach nur 20 Kilometern die hintere Bremsanlage einen Totalausfall produzierte. Nach der üblichen Runde Matthies, Louis (wo man mich wohl langsam zum Inventar zählt) und Suzuki hatte ich dann auch alle Teile zusammen. Diesmal keine Kompromisse, lieber alles neu: Scheibe, Kolben, Dichtungen. Das Wochenende winkt, also heute Bollerwagen gegen Schraubenschlüssel getauscht und Bock fertigmachen.

In der Werkstatt angekommen gleich die richtige Begrüßung: Kein Loctite mehr da! Die Scheiben bekommen wir also heute nicht mehr fest. Na super, aber nicht schlimm. das kann man auch morgen Abend noch 1-fix-3 machen. Damit ist dann also auch der "folgendes bekommen wir doch nicht fertig"-Teil abgehakt und der Rest kann nur noch besser werden.

Denkste, aber dazu gleich. Also: Bremssattel runter, auseinander, Kolben raus, reinigen, neue Kolben rein. Kolben Nummer eins geht recht schwer, aber ein wenig mehr Druck und er rutscht Stück für Stück weiter rein. Zumindest fast, kurz vor Ende ist Schluss. Skepsis macht sich breit, aber wird schon korrekt sein, sah schließlich alles gut aus. Also Kolben zwei, ansetzen und fluscht - hmm schon drin !? Das ging irgendwie viel einfacher als Nummer eins.

Also Nummer eins noch mal raus. Druckluft ran und - nichts. Keinen Millimeter bewegt er sicht. Also mit Zange und Gewalt raus damit. Deutliche Schleifspuren am Kolben und im Sattel. Noch eine Trockenprobe: Jupp der Sattel ist hin, Die Kolben verkanten immer darin. Das dürfte dann auch der Grund für den Kolbenklemmer und damit dem Ausfall der Bremsanlage gewesen sein.

Einen neuen Sattel habe ich natürlich nicht da. Also Projekt Bremsenreparatur erstmal wieder gestorben. Auf ein Neues: Morgen die üblichen verdächtigen Zwecks Ersatzteilen abklappern und hoffen, dass die Bestellungen nicht so lange brauchen und die Teile erschwinglich sind.

Immerhin: Das Bier und das Fleisch vom Grill am Abend haben trotzdem geschmeckt. Und einen schönen Sonnenuntergang gab's auf der Heimfahrt (mit dem Auto) obendrein.

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