Geiler-Macker.de

Flos kleines Blog

"Man war das GEIL!!!"

“Man war das GEIL!!!”, das Zitat fasst eigentlich schon alles zusammen, was am gestrigen Samstag passiert ist. Aber der Reihe nach.

Freitag, 18:40 Uhr. Raststätte Hüttener Berge an der A7 bei Rendsburg. Ich stehe mit der gelben Gazelle und gepacktem Rucksack auf dem Parkplatz und warte auf die Blade und die Triumph. 15 Minuten später trifft die Blade ein, noch mal 15 Minuten später auch die Triumph, alle nur mit einem Rucksack bepackt. Wieder rauf auf die Bahn, Ziel Flensburger Jugendherberge. Dort angekommen beziehen wir unsere 3 Betten Zimmer mit Gemeinschaftsbad und fühlen uns ein wenig in die Schulzeit zurückgesetzt. Es gibt ein paar Witzeleien über die von mir ausgesuchte Unterkunft, aber was Besseres war in der kurzen Zeit für unter 60 EUR pro Person nicht zu bekommen. Und letztlich sind wir ja nur für eine Nacht zum Schlafen hier.

Zwei Aufgaben liegen heute Abend noch vor uns: Erstens den Bauch des Motorrads zu befüllen und zweitens unseren eigenen Bauch zu füllen. Nachdem ersteres erledigt ist, gehen wir letzteres im Steakhaus an. Da ich keine Zivilschuhe dabei habe, müssen leider die Motorradstiefel über die Jeans, was nur teilweise dem gängigen Modeideal entspricht. Aber immerhin habe ich eine Jeans dabei, bei einem meiner Mitfahrer muss auch mal kurze Hose und Stiefel für den kurzen Spaziergang durch Flensburg herhalten.

Samstag, 04:30 Uhr. Aufstehen! Alle Mann ins Bad, um 05:15 Uhr ist Abfahrt. Noch ein kurzer Frühstückshalt bei McDonalds, denn leider ist das der einzige Laden, der um diese Zeit schon auf hat. Oder noch auf hat, wie meine Kollegin findet, die ich auf dem Parkplatz treffe und die gerade auf dem Weg von der Party nach Hause ist.

Jetzt aber auf zu unserem eigentlichen Ziel: Die Rennstrecke Padborg Park. Denn hier findet dieses Wochenende ein Kurventraining statt und an dem werden wir teilnehmen. Kurz nach 6 Uhr sind wir da, pünktlich zur technischen Abnahme. Die gelbe Gazelle und die Blade gehen so durch doch die Triumph sorgt für Stirnrunzeln. Wie befürchtet wird der Hinterreifen angemerkt: “Der ist in der Mitte schon ziemlich runter, zum Glück brauchen wir den Bereich hier heute nicht.” So die Ansage die Prüfers, die die Spannung, was uns hier heute erwartet noch erhöht.

Dann zum Fahrerbriefing: Die 40 Leute werden in 7 Gruppen eingeteilt: Eine große Freifahrer Gruppe und 6 kleine Instruktoren-geführte Gruppen. Die Freifahrer fahren alleine, danach folgen je zwei Instruktoren-geführte Gruppen gleichzeitig. Alle 15 Minuten wird gewechselt, sodass man immer 15 Minuten fährt und 45 Minuten Pause hat. Das klingt wenig, entspricht aber dem was man als untrainierter Fahrer verkraftet.

Der Instruktor stellt sich vor, erklärt was er im ersten Turn machen wird – die Ideallinie zeigen – und dann geht es auch schon los. Ich stelle mich als letzter ins Line-Up und fahre somit der Gruppe hinterher. Das Tempo ist von Anfang an erstaunlich hoch, zwar geht man noch nicht an den gefühlten persönlichen Grenzbereich, aber bleibt auch nicht allzu weit davon entfernt. Wäre man ohne Instruktor unterwegs, wären die ersten Orientierungsrunden sicher langsamer ausgefallen. Nach ein paar Minuten ist der erste Turn schon vorbei: Zurück ins Fahrerlager und kurze Nachbesprechung. Das Tempo war OK, ja. Ideallinie verstanden, ja. Nun erklärt uns Instruktor Michael die Strecke, ruft uns die markanten Punkte ins Gedächtnis und wann in welcher Kurve wo welcher Punkt angepeilt werden muss. Dies gilt es dann im nächsten Turn zu üben.

In Turn eins haben meine Reifen noch nicht wirklich viel Vertrauen entwickelt. Ein prüfender Griff zum Reifen nach dem Turn bestätigte meinen Verdacht: Die kalten Außen- und Asphalttemperaturen haben den Pneu nicht ausreichend auf Temperatur gebracht. Also den Luftdruck noch mal um 0,2 Bar verringert und dann steht auch schon Turn 2 bevor. Das Tempo diesmal etwas höher aber die Anweisungen des Instruktors helfen. Die Linie ist diesmal deutlich sauberer und weicher und das Hirn hat mehr Reserven sich auf das höhere Tempo einzustellen. Nach dem Turn wieder eine kurze Besprechung: Sah schon besser aus, im nächsten Turn wird auf entspanntere Körperhaltung in den Kurven wert gelegt, da wir sonst die Turns am Nachmittag nicht mehr konzentriert durchhalten.

Bei den Nachbesprechungen fällt auf, dass jeder Instruktor andere Konzepte verfolgt. Während Michael die Infos kurz und knackig hält – vermutlich weil er auch in der Freifahrergruppe mit fährt – nimmt sich Tina – Instruktorin für den Blade-Fahrer – für Ihre Gruppe sehr viel Zeit, macht Trockenübungen auf dem Motorrad und spricht fast die ganze Fahrpause durchweg mit Ihren Schülern. Auch im zweiten Turn war das Grip-Gefühl noch mau, nach dem Turn der Reifen nur handwarm. Also noch mal den Druck um 0,2 Bar verringert.

Aber nun auf in Turn drei. Der vor mir fahrende K1200S Fahrer wählt seine Linie sehr eng, ist daher in der Kurve recht langsam und beschleunigt schlechter. Das stört irgendwie meinen Fahrfluss aber ich versuche mich damit zu arrangieren. Denn schließlich will man sich ja auch auf das angesprochene Thema Entspannung zu konzentrieren. Die Tipps helfen wirklich gut. Man spürt aber deutlich wie das Tempo höher wird, ohne das die Anspannung wesentlich steigt. Das merkt man auch daran, dass die Strecke plötzlich im dritten unten vierten Gang gefahren wird, statt wie zuvor im zweiten und dritten. Daher meinte Michael vorhin als “Merkt euch nicht den Gang, sondern merkt euch nur wo wie viele Gänge hoch oder untergeschalten wird.” Es macht Klick bei mir im Kopf: Welcher Gang ist relativ, aber der Schaltpunkt bleibt.

Endlich vermittelt auch der Reifen ordentlichen Grip. Im Turn hat er gut Temperatur aufgebaut und leichter Gummiabrieb zeugt von den Belastungen die der Pneu aushält. Die Nachbesprechung fällt kurz aus: Wird immer besser, oder? Ja.

In der Pause dann kurze Aufregung. Die Freifahrer kommen direkt nach dem Rollout wieder rein, der Rettungswagen steht nicht mehr auf der Warteposition. Sturz am oberen Ende der Strecke. Zum Glück nichts Schlimmes, der Fahrer kommt selbst auf seinem Motorrad zurück in die Box und die nächsten Turn können geplant starten. Ironischer Weise hat es nicht einen der Freifahrer erwischt, sondern den Instruktoren auf Probe, der die Veranstaltung organisierte und eigentlich für mehr Sicherheit mitfuhr.

In Turn vier bekommen wir einen neuen in unsere Gruppe, dem seine bisherige Gruppe zu langsam ist. Ohne weitere Anweisungen geht es raus auf die Strecke und Runden scheinen noch einmal schneller zu werden. Die Gänge werden wieder niedriger, diesmal aber weil deutlich höher gedreht werden muss. Die BMW lupft jetzt schon das ein oder andere Mal das Vorderrad beim Herausbeschleunigen aus der Kurve. Einmal verschalte ich mich, merke es aber selbst noch vor dem Einkuppeln. Ein erstes Zeichen von hoher Belastung. Zum Glück ist jetzt erst mal eine Stunde Mittagspause, heißt insgesamt also anderthalb Stunden Pause, bevor man wieder auf dem Motorrad sitzt.

In der Mittagspause finden ein paar Wechsel zwischen den Gruppen statt, schnellere gehen in schnellere Gruppen, langsamere in entspanntere Gruppen. Ich kam bisher gut klar und bleibe wo ich bin. Außerdem bin ich im Turn nach dem Mittag direkt hinter dem Instruktor eingeordnet und das ist nun mal die beste Position. “Direkt nach dem Mittag ist die Konzentration am geringsten, da passieren die meisten Unfälle”, so die Info von Michael. Mit Blick auf die große Portion Currywurstpommes, die ich mir wie die Meisten reinpfeife weiß ich auch wieso. Gut dass man anderthalb Stunden zum Verdauen hat.

Mittagspause vorbei, rauf auf den Track. Wir ziehen zügige Bahnen aber im letzten Turn vor dem Mittag war die Belastung deutlich höher. Plötzlich Laufen wir auf Gruppe 4 auf und überholen diese. Gruppe 4 startet immer direkt hinter uns und ist etwas langsamer als unsere Gruppe. Nachdem die rote Flagge mal wieder das Ende unseres Turns anzeigt, applaudiert uns Michael auf der Strecke wir rollen wie gewohnt zurück durch die Box ins Fahrerlager. Der Applaus ist mir noch ein Rätsel, das aber gleich gelöst wird. Wir kommen zum Stehen, Helm ab und Michael meint “Das war ja mal eine richtig gute Runde”. Er schätzt, dass wir ca. 10 Sekunden schneller als in den Vormittagsturns waren. So zwischen 1:20 und 1:30 müsste die Rundenzeit gelegen haben. Dass es mir entspannter vorkam, liegt einfach nur daran, dass man die Strecke und die Fahrtechnik nun verstanden hat. “In der Schikane warst du ein bisschen zu eng” meint Michael und zeigt auf meinen Blinker – oder besser das was davon übrig ist. Denn scheinbar habe ich in dem Turn die Schikane so sehr geschnitten, dass ich mit dem Blinker noch am Pylon hängen blieb. Ein Einschlag bei ca. 155 km/h, den er nicht komplett überlebte.

Turn sechs – ich bin wieder am Ende der Gruppe – ist wieder recht zügig. Etwas angefixt will ich diesmal wissen wie schnell wir sind und nutze den Laptimer der BMW um die Rundenzeiten grob zu messen. Eine Minute 24 Sekunden steht auf dem Laptimer als schnellste Runde, Michaels Schätzung passte also. Verglichen mit Profis ist das nicht sonderlich schnell, aber für ein Kurventraining schon ganz ok. Aber die Bedienung und vor allem das Lesen des Laptimers auf der Gerade lenken ab, das ist deutlich zu merken. So sehr, dass ich denke der Turn ist schon beendet, obwohl noch 2 Runden anstehen. Als ich meinen Fehler bemerke ist schon eine kleine Lücke zwischen mir und meinem Vordermann, die es gilt wieder zu schließen. Keine leichte Aufgabe bei dem schnellen Tempo, dass sich mittlerweile eingestellt hat.

Auch ist uns das Wetter hold und die Sonne zeigt sich nun schon seit einer Stunde. Die Temperaturen sind deutlich gestiegen und der Reifen hat auch ordentlich Temperatur und Abrieb entwickelt. Aber für den letzten Turn jetzt noch mal mit dem Druck zu spielen lohnt nicht mehr. So erfolgt das Rollout in die letzten Runden unverändert. Jetzt bloß nicht mehr wegschmeißen, schön entspannte letzte Runden. Denkste! Michael will den zwei Neuen in der Gruppe noch mal richtig was bieten. Die beiden fahren direkt hinter ihm, ich dahinter, hinter mir zwei K1200S Treiber. Michael lässt es zwei Runden richtig fliegen. So schnell, dass ich nicht mehr 100% mithalten will und in den Kurven ein paar Meter abreißen lasse. Satte 1:20:40 stehen am Ende auf dem Laptimer. Krass! 4 Sekunden schneller als im Turn zuvor. Das sind Welten! Von den K1200 Treibern hinter mir ist kaum noch etwas zu sehen, denen war das Tempo wohl auch zu hoch. Jetzt wieder auf der Geraden etwas Tempo raus nehmen um die Gruppe zusammen zu holen. Rein in die sehr lange Links, die am Ende scharf abknickt. Links rüber in Ausgansposition für die lange Rechts, reinlegen und – wow die R6 rutscht vor mir mit vielen Funken am Kurvenausgang Richtung Kiesbett. Eer Fahrer daneben, ist aber schon wieder am Aufstehen. Puha, wenigstens ihm geht es gut. Sofort signalisieren wir der Race Control den Unfall und fahren raus in die Box. Unsere vorzeitige Rückkehr bleibt nicht unbemerkt, die Truppe zu der der R6 Treiber gehört macht sich Sorgen, ist aber schon wieder ein wenig beruhigter als ich Ihnen erzähle, dass er schon wieder aufstand. Als er letztlich selbst wieder auf seinem lädierten Motorrad reingefahren kommt, ist von Sorge schon keine Spur mehr, von Spott umso mehr.

Zwei Ausrutscher das Wochenende, aber niemand verletzt und keine großen Schäden an Gazelle, Blade und Triumph. Dafür jede Menge Spaß. Ein geiles Wochenende – eines, dass wir auf jeden Fall wiederholen wollen.

Sachsenring 2012

So versprochen ist versprochen, also mal wieder ein etwas größerer Blog Eintrag. Apropos Blog Eintrag: Sehr ans Herz legen kann ich das Blog von Risk’n’Ride Dieter. Interessante und manchmal provokante Beiträge eröffnen (nicht nur) dem Motorradfahrer eine neue Sichtweise auf sein tun: http://www.riskride.at.

Aber zurück zum Sachsenring. Am vergangenen Donnerstag ging es in aller Frühe los. Gleich doppelt Glück für mich dabei: Grubi hatte den Tag vorher frei und hat sich erbarmt die gelbe Gazelle zu waschen, und das Wetter ist trocken bei Abfahrt.

Mit den gewohnten 20 Minuten Verspätung geht es auf Richtung Sachsenring. Zu der gelben Gazelle (BMW S 1000 RR) und der alten Dame (Yamaha XJ 600 Diversion) gesellen sich im Laufe der Fahrt dann auch noch die Blade, zwei Futuras und eine SM T. Mit diesem Tross geht es forschen Schrittes die B195 entlang. Obwohl ich nicht bei Twitter bin, hatte ich das ganze Wochenende also genug Follower. Smiley

Bis Leipzig hält dann auch das Wetter, von dem üblichen Stau auf der A14 mal abgesehen kommen wir auch zügig voran. Am Schkeuditzer Kreuz tauchen dann aber dunkle Wolken auf und die ersten Schauer beginnen. Keine Lust sehenden Auges ins Unglück zu fahren, also kämpfe schlängele ich mich in der Baustelle nach vorne und mache klar, dass ich die Regenkombi anziehen will. Zack, nächste Abfahrt raus, rauf auf den Tankstellenhof. Und schon beginnt die Diskussion: Die Textilfraktion ist gegen Regenkombi, die Lederfraktion eher dafür. Ein Blick auf das Wetterradar und die Unwetterwarnung spricht für Regenkombi. Diskussion beendet. Richtige Entscheidung, wie sich gleich zeigen wird. Da Motorradfahrer aber nun mal gerne diskutieren, geht die nächste gleich los. Gleich losfahren oder noch ‘nen Kaffee trinken? So viel Zeit muss sein, also rein in die Tankstelle und her mit dem Kaffee. Richtige Entscheidung Nummer zwei. Denn als der Kaffee kommt, brechen draußen alle Dämme.

Innerhalb weniger Minuten fällt so viel Regen, dass der Tankstellenhof zehnzentimeterhoch unter Wasser steht. Dazu Sturmböen, dass die Motorräder trotz Standplatz unter dem Dach pitschnass werden. An Motorradfahren ist bei dem Wetter nicht zu denken, es hilft also nur das Aussitzen. Wären wir jetzt auf der Autobahn unterwegs, hätten wir ein Problem. Ca. eine Stunde nach unserer Ankunft an der Tankstelle ist das Schlimmste vorbei und wir wagen uns – komplett in Regenkleidung gehüllt – wieder auf die Straße, den Endspurt vor Augen.

Angekommen in Niederwiera beginnen die üblichen Rituale: Zimmer beziehen, einen Fahrer zum Döner holen schicken, Bier organisieren und den Tag unterm Carport ausklingen lassen.

Freitag auf zum Ring. Kaiserwetter – so habe ich den Sachsenring in Erinnerung. Am Nachmittag gibt es dann leider doch noch einen kurzen Schauer aber der lässt sich in Regenkombi gut überstehen und kann fast als willkommene Abkühlung durchgehen. Samstag sieht das Ganze schon anders aus. Vormittags noch trocken, aber schon kalt, kommt mittags auch noch Regen hinzu, er erst am späten Nachmittag wieder nachlässt. Die Regenkombi hält so lange dann auch nicht dicht, entsprechend gut ist die Stimmung bei mir. Zum Glück wird’s mit nachlassendem regen dann auch wieder wärmer, so dass die Stimmung wieder steigt und es sich doch lohnt die Junioren noch anzusehen.

Sonntag ist die Welt dann wieder vollständig in Ordnung. Die Sonne knallt und das Einzige, was kurz das Gemüt belastet ist die bohrende Frage, ob es nicht doch ein bisschen asozial ist, morgens um 9 schon Bier zu trinken. Die Antwort ist übrigens eindeutig ausgefallen: Nein, nicht am Sachsenring.

Zwei spannende Rennen in der Moto2 und der MotoGP erleben wir. Dann ziehen kurzzeitig dunkle Wolken auf. Tholle, Grubi und ich entscheiden: Diese Rennpause ist optimal um Flüssigkeit aus dem Körper raus zu lassen und neue rein zu schütten. Gerade haben wir eine der zahlreichen Fressbuden erreicht, brechen erneut alle Dämme. Uns war das egal – wir hatten Essen und standen einigermaßen trocken. Als der Regen nachlässt, wechseln wir rüber zum Bierstand und kümmern uns um den Flüssigkeitshaushalt. Man hört, dass die Moto3 in der Zwischenzeit das Rollout hat, aber das Rennen schein noch nicht gestartet zu sein, obwohl die Zeit ran ist. Erst als der Regen komplett aufhörte gehen wir zurück auf die Tribüne, wo irgendwie alle Pitschnass waren. Wir hingegen konnten unseren natürlichen Bedürfnissen nachgehen, waren satt, nicht mehr durstig und trocken. Richtige Entscheidung Nummer drei. Und wegen des Unwetters war auch noch der Start der Moto3 verschoben, sodass wir das komplette Rennen noch sehen konnten. Alles richtig gemacht.

ALLES RICHTIG GEMACHT hat auch der Italoschwabe Sandro Cortese, der das Moto3 Rennen gewann. Nach 41 Jahren steht damit zum ersten Mal wieder ein Deutscher ganz oben auf dem Treppchen und wir dürfen die deutsche Hymne hören. Schön! Am spannendsten war dann mal wieder das Rennen der Rebull Rookies, die in jeder Runde 3-4 Führungswechsel hatten und völlig furchtlos mit 5 Motorrädern nebeneinander in die Kurve gingen. Faszinierend!

Unser eigenes Rennen lief dann am Montag. Yamaha, Blade und BMW machten sich bei feinstem Sonnenschein auf dem Weg zum Kyffhäuser, wo die Blade mit Kamera ausgestattet wurde ich und ich die Ehre hatte gefilmt zu werden. Auf die Bilder bin ich sehr gespannt, man sieht sich selbst ja sonst nie beim Fahren. Von Kyff aus ging es durch den Harz und dann ab nach Hause. Wie von Schleswig-Holstein gewöhnt, wurden wir an der Landesgrenze von Regen empfangen, so dass das Absteigen nach 11 Stunden und über 600 Tageskilometern dann auch nicht mehr schwer fiel.

Was also bleibt? Ein dickes Grinsen im Gesicht, ein bisschen Wehmut, dass alles schon wieder vorbei ist und das Wissen, dass wir nächsten Jahr wieder dabei sind! Ach ja und bei mir noch die Spannung, wie das Video wohl geworden ist. Smiley mit geöffnetem Mund

Oh das hätte ich fast vergessen: Ein paar wenige Fotos gibt es natürlich auch: http://www.fgrubert.de/galleryserver/Default.aspx?aid=26

Unterwegs mit der Neuen

Donnerstag, der 02.06. Herrentag, oder auch Vatertag genannt. 08:00 Uhr morgens. Eigentlich wollten wir jetzt auf eine nette kleine Tour in den Harz starten. Eigentlich deshalb, weil wir ja immer eine halbe Stunde zu spät starten. Deshalb haben wir diesmal ja auch den Startzeitpunkt um eine halbe Stunde vorverlegt. Und natürlich starten wir erst um 08:40 Uhr, am Ende also doch 10 Minuten zu spät um pünktlich am Treffpunkt in Dömitz zu sein.

Wie zu erwarten war, sind die Tanks leer und der Tag startet mit einem Besuch der Tankstelle. Einer von vielen, wie sich auf Grund des 17 Liter kleinen Tanks, aber großen Durst der neuen BMW noch herausstellen wird. Mit letzterer bin ich das erste Mal auf großer Tour. Und gespannt wie sich die doch etwas extreme Sitzhaltung wohl auf mein Durchhaltevermögen auswirkt. So kommt es dann auch wie es kommen musste: nach einer Stunde wurden die Beine lahm. 50km hinter uns, noch 300 vor uns: Das kann ja heiter werden.

WP_000049_thumb1Ab Dömitz geht es dann zu dritt zügigen Schrittes ‘gen Harz. Dort eine kleine Überraschung: Dem Reiter der gelben Stute geht es besser als erwartet. Ist die Kleine am Ende etwa doch tourentauglich? Im Harz dann die erste Ernüchterung: Der Tunnel an der Rapp-Bode-Talsperre ist gesperrt wegen eines schweren Unfalls. Kurz zuvor kamen uns Rettungswagen und Notarzt entgegen. Betroffene Gesicherter bei einigen der Anwesenden verheißen nichts Gutes, bleibt zu hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Zwar ist uns die Gefahr bekannt, aber bisher hatten wir immer das Glück keine Unfälle mitzuerleben.

Vom Tunnel aus dann zügigen Schrittes Richtung Kyffhäuser, einmal rauf und runter. Und natürlich das Spektakel dort ansehen. Am Kyff treffen wir dann auch einen vierten bekannten, der uns den Rest des Tages noch ein bisschen durch den Harz begleitet. Abends geht es dann zum traditionellen Bigfoot essen und ein paar Bier und Steinen ins Hotel.

Freitag geht’s dann noch mal zum Torfhaus und ab zum Kyff. Hier ist heute die Hölle los, aber irgendwie liegt ein kleiner Schatten über diesem Wochenende. Bei der Auffahrt zum Kyff werden gerade an zwei Stellen Unfallspuren beseitigt. An beiden scheint es größeren Blechschaden gegeben zu haben. Personenschäden können wir nicht direkt ausmachen aber auch hier findet sich wieder eine Gruppe mit betroffen dreinblickenden Personen unten am Treffpunkt.

WP_000052_thumb4Nun aber ist es Zeit sich aufzuteilen: Ich muss weiter Richtung Ulm, meine Gefährten zurück nach MV. Ich statte auf dem Weg dahin dem Sterngrund noch einen Besuch ab. Da die Zeit jedoch schon stark fortgeschritten ist (schließlich wollte ich schon zwei Stunden früher dort sein) entscheide ich mich von da an für eine Autobahnetappe. Ganz anders als erwartet, ist dies auf dem BMW keine Qual sondern lässt sich tatsächlich gut aushalten. Zumindest so lange man kräftig den Hahn spannt. So sind die 310 km dann auch in knapp 3 Stunden geschafft. Inklusive zwei Tankstopps. Den Hinterreifen freut das weniger. Mich schon, denn ich pünktlich zum Grillen.

Samstag geht’s dann mit Gastgeber und Local-Guide in Personalunion durch das schöne Schwabenland Richtung Bodensee. Sehr nette Kurven gibt es hier und während im Harz noch großer Respekt vor so viel Leistung, vor allem aber vor der Bremswirkung der BMW herrschte, bekomme ich hier langsam immer größeres Vertrauen in die Maschine. Umso mehr nervt, dass der Drehzahlbegrenzer statt bei 14200 U/min immer schon bei 9000 U/min aktiv wird. Ich muss damit dringend zum Händler!

Sonntag ist dann leider schon wieder scheiden angesagt: Ich mache mich auf den Weg von Ulm nach Nürnberg. Vormittags noch in Begleitung, nachmittags auf Grund der steigenden Gewittergefahr dann alleine. Doch ich habe Glück: Außer ein paar Tropfen oder einer nassen Straße bekomme ich nichts ab. Über Nürnberg steht gerade ein schweres Gewitter, als ich kurz nach zwei dort ankomme, also entschließe ich mich noch für eine Runde durch die trockene fränkische Schweiz. Eine gute Entscheidung, wie sich beim Blick auf das Wetterradar herausstellt.

Als ich zurück nach Nürnberg fahre, sind die Straßen feucht. Das veranlasst den Fahrer eines 911er Porsche anscheinend dazu, seine Chance an der Ampel zu wittern, als er mich zum Duell herausfordert. Ich checke kurz den Modus: Rain, das passt. Als die Ampel auf grün springt, prescht der Porsche los. Ich ziehe kräftig am Hahn, lupfe beim Aufleuchten des Schaltblitzes zweimal kurz am Schalthebel (ich liebe diesen Schaltautomaten) und sehe den 911er im Rückspiegel verschwinden. Die drei lokalen Supersportler, die die Sache von hinten beobachteten ebenso. Einer davon ist in Nürnberg dann an der Ampel wieder neben mir. Er grinst und nickt mir zu. Da ich ausnahmsweise für die letzten paar Kilometer keine Ohrenstöpsel drin hatte, kann ich hören wie er seiner Sozia zuruft: “Einfach so den Porsche verblasen. Geil”. Balsam fürs Motorradfahrerego Cooles Smiley.

Abschließendes Fazit: Ich steh total auf meine neue gelbe Gazelle!

Kurven, die Gefallen

Letzten Donnerstag war es endlich so weit… Das Osterwochenende stand vor der Tür, Zeit für die erste Harz und Kyffhäuser-Tour des Jahres. Treffen kurz hinter Hamburg, glücklicherweise hält einen der obligatorische Elbtunnel-Stau mit Motorrad ja nicht so sehr auf.

Von dort aus direkt Richtung Harz. Um 21:30 sind wir dann auch endlich an der Unterkunft. Zum Glück denn die Dunkelheit und die rapide fallende Temperatur tun einiges dafür, dass der Wunsch größer wird endlich abzusatteln. Und die Vorfreude steigt.

Nächsten Morgen geht’s dann endlich los. Ein paar Kurven zum eingewöhnen und dann ab zum ersten Treff an der Rapp-Bode-Talsperre. Nach dem obligatorischen Kakao mit Sahne (ja echte Biker starten mit hartem Stoff in den Morgen) dann auf Richtung gelobtes Land: Auf Richtung Kyffhäuser. Auf dem Weg dahin auf einmal das lang ersehnte Zeichen: Sturzgefahr auf den nächsten X Kilometern. Für mich das Zeichen für ein paar Kilometer die Führung zu übernehmen Smiley

Ankunft Kyffhäuser. Kurze Beratung wie es weitergeht. Rauf zum Denkmal auf ein Glas Apfelschorle, dann wieder runter eine Bratwurst am Stand. Gesagt getan. Leichte Zweifel bei unser Sozia: Besteht denn Motorradfahren nur aus Essen und Trinken und dem Weg zwischen den Treffs? Im Prinzip ja.

Ordentlich gestärkt dann also noch eine Runde Reifen anwärmen: Rauf bis zum Abzweiger und wieder runter und dann zurück. Also auf zum nächsten Treff: Torfhaus. Perfektes Wetter und natürlich ist der Treff rappelvoll. Nach ein wenig Fachsimpelei geht es dann auch weiter noch eine Runde durch den Harz und dann auf zum fast schon traditionelle Bigfoot-Essen.

Dort die erste Enttäuschung des Tages: Bigfoot von der Karte gestrichen, nach Rückfrage bei der Bedienung: Nein gibt es nicht mehr. Aber – auf Regen folgt Sonnenschein – ein paar Minuten später kommt selbige wieder aus der Küche: Der Koch hat zugestimmt noch eine Runde Bigfoot zu machen. So klingt der Abend mit vollem Magen, ein paar Bier und ein paar Steinen (Schierker Feuerstein) dann auch aus.

Nächsten Tag noch mal ein Abstecher zum Kyff: Videofahrt geplant. Einer stellt sich mit der Kamera in die Außenseite einer Kurve und filmt die beiden anderen. Natürlich erwische ich keinen freien Slot, runter steht ein Fahrradfahrer eine Kurve vorher im Weg, rauf ein Auto genau in der Kamera-Kurve. Endsprechend unspektakulär meine filmische Leistung, aber egal. Noch einmal rauf und runter und dann langsam aber bestimmt auf Richtung Heimat.

Alles in allem sehr erfolgreich: Das Kurvenverständnis ist wieder da, kein Blechschaden, kein Personenschaden und nur wenige Schreckmomente.

Dass der Kyff wirklich Spaß macht, lässt sich wohl am Besten anhand der GPS Track Logs zeigen. Würde man eine langweilige Strecke wirklich so oft malträtieren?

Kyffhäuser

Kyffhäuser 2

Das Einzige was nun noch offen ist, ist die sehnliche Frage: Wann bin ich wieder da? Zwinkerndes Smiley

4000 Kilometer, 12 Pässe, unzählige Kurven

Schon vorbei, die große Tour. Natürlich unverletzt, natürlich ohne Probleme. Und natürlich war sie verdammt gut. Smile

Aber der Reihe nach. Vorletzten Samstag ging es los. Punkt 8 Start in Kiel und mit leichtem Nieselregen (wie eigentlich immer...) zügigen Schrittes zum Treffpunkt nach Dömitz. Von dort dann zu zweit in den Harz und ab zu Kyff. Mittleierweile hat der Wettergott ein einsehen: Strahlender Sonnenschein begleitet uns. Und erwartungsgemäß ist am Kyff einiges los. Also versuchen wir einen Slot ohne Verkehr abzupassen und prügeln die Ladies den Kyff hoch. In einer Rechtskurve schleift dann auch der Bremshebel auf dem Asphalt: Ein vielversprechender Start. Cool Also weiter zum Ziel des ersten Tages: das Stadtfest in Zella-Mehlis.

Zweiter Tag: Wieder bestes Wetter. Also auf nach Bayern. Nach einer sehr ausgiebigen Mahlzeit stellen wir fest, das der eine oder anderen Schlenker wohl zu viel war und die Sonne sich zügig dem Horizont nähert. Also rauf auf die Autobahn und Strecke machen. Buchstäblich direkt vor Sonnenuntergang erreichen wir das beschauliche Dörfchen Jachenau.

Am nächsten Tag erwartete uns dann der Regen. Zum Glück haben wir erst mal eine Werkstattpause eingeplant: Die Triumph soll neue Schlappen bekommen. Dabei stellt sich heraus, dass es mit der Inspektion in Hamburg nicht weit her war: Kühlwasser ist mau und neue Bremsbeläge sind fällig. Letztere holen wir uns in einer Werkstatt hinter Innsbruck. Hinter Innsbruck lässt dann auch der Regen nach, zum glück bleibt dies unser einziger Regentag. Von dort aus geht es dann über den alten Brenner (sehr schöne Strecke) Richtung Ortisei, unserem Quartier für die nächsten Nächte.

Endlich vollständig in Italien angekommen geht es also am vierten Tag zur Pässe Tour: Über Merano hoch zum Stilfser Joch. Von Norden fahren wir an, was sich im Nachhinein als gute Wahl herausstellt: Die Kehren dort sind extrem eng und hoch fährt sich das kontrollierter als runter. Ab 2500 Metern erwartet uns dann auch der Schnee: zum Glück nur neben der Straße. Richtung Süden verlassen wir das Joch wieder und die Straße dort ist besser ausgebaut, die Kurven weiter. Optimal zum entspannten cruisen. Den Rest des Tages wedeln wir über ein paar Passstraßen zurück Richtung Ortisei. Die ein oder andere Straße hat den Namen kaum verdient: Nur etwas breiter als ein Radweg schlängelt sie sich ohne Absicherung durch das Gebirge.

Am Mittwoch geht es dann Richtung Osten, über ein paar Pässe nach Cortina d'Ampezzo. Die Straßen durch die Dolomiten sind besser ausgebaut, machen aber nicht weniger Spaß. Um auch ein wenig Kultur mitzunehmen, fahren wir mit der Seilbahn auf den Monte Cristallo, nach dem Torfana di Mezzo der zweithöchste Berg bei Cortina d'Ampezzo. Der Ausblick von hier ist beeindruckend.

Donnerstags heißt es dann: Arrivederci Italia. Über das Timmelsjoch verlassen wir Italien Richtung Österreich. Leider ist es heute etwas bedeckt und die Wolken am Joch sind so dicht, dass sie für ein beeindruckendes Naturschauspiel, stellenweise aber auch nur null Sicht bedeuten. Zum Glück muss ich einfach nur dem Rücklicht vor mir folgen. Laughing In Österreich klart der Himmel dann auf, so dass wir zügigen Schrittes noch bis hinter Augsburg kommen und uns dort ein Quartier suchen.

Am vorletzten Tag ging es dann recht unspektakulär über die Rhön Richtung Harz. Hier kehren wir in unserem geliebten Benneckenstein ein und genehmigen uns wieder ein Schnitzel Bigfoot (das ist eine Fischplatte mit einem formatfüllenden Schnitzel).

Am Samstagmorgen leistet sich die Suzi dann ihre einzige Schwäche: die Batterie scheint die kalte Nacht im Harz nicht überstanden zu haben, anschieben ist angesagt. Zurück in der Heimat wird sich herausstellen, dass kaum noch Wasser auf der Batterie ist. Nach dem wiederauffüllen ist alles wieder gut. Wo selbiges hin verschwunden ist, bleibt erst mal ein Geheimnis.

Letztendlich sind wir also heil zurück. Eine Menge Fotos gibt es auch: http://www.fgrubert.de/galleryserver/Default.aspx?aid=21

Sachsenring 2010

Kaum angefangen, schon wieder vorbei. Aber schön war’s schon.

Letztes Wochenende war als das alljährliche Sachsenring Wochenende. Wie immer ging’s am Donnerstag los. Diesmal zu dritt ab Hamburg in zügigem Tempo Richtung Sachsen. Bestes Wetter war natürlich unser ständiger Begleiter.

Am Freitag ging es dann ab zum Ring und da ließen wir und richtig von der Sonne braten. Am Abend kam dann auch tholle als vierter Mann zu uns. Entgegen der Vorhersage (und der Erwartungen Ortsfremder ;-) ) blieb uns auch am Samstag das Wetter treu: Keinen Tropfen Regen sollten wir abbekommen. Am Abend dann das traditionelle Grillevent und mal wieder ein paar neue Gesichter in der Pension.

Sonntag dann wie immer früh aufstehen. Und: oh Schreck: Regen auf dem Weg zur Strecke. Stellenweise schon gut nass geworden also rauf auf den Parkplatz und umziehen. Kurz die Entscheidung: Kurze oder lange Hose? Kurz! Die richtige Entscheidung natürlich, denn wenn auf etwas Verlass ist, dann auf das Microklima Sachsenring: Ab der Passage des Einganges gab es keinen Tropfen Regen mehr.

Ein paar nette Rennen haben wir erlebt und das Drumherum war natürlich auch gewohnt super. Bilder gibt es reichlich unter www.tholle.de und www.fgrubert.de/GalleryServer .

Montag ging es dann zu dritt zurück in den Norden. Natürlich nicht ohne vorher noch ordentlich Kurven in Kyffhäuser und Harz zu suchen und zu finden.

Und wieder ein Jahr rum

Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder ein Jahr rum... Morgen noch mal früh aufstehen um zu arbeiten und dann heißt es Abends auch schon Tasche packen und Tour Richtung Sachsenring planen. Donnerstag heißt es dann: Auf zur MotoGP. Entspannte 700 km ins Erzgebirge cruisen. Wie immer ab Trent mit Grubi und ab Hamburg dann mit Micha als zweitem Flügelmann. Und wenn der Wettergott es gut mit uns meint (und danach sieht es ja aus), verschlägt es uns vielleicht ja auch noch mal in den Harz. Smile

Alten Traditionen folgend, gab es natürlich auch diesmal kurz vor der Abfahrt was zum Schrauben: Das Kabel an einem Blinker hat sich unlötbar verabschiedet. Aber das sind ja zum Glück nur Kleinigkeiten. Da die Suzi ansonsten in den letzten (nicht gerade kilometerarmen...) Wochen eine bewundernswerte Zuverlässigkeit zeigte, sollte morgen die übliche Pflege und Wartung reichen. Und dann heißt es: Reifenwärmer runter, rauf auf die Strecke Cool

Neue Saison, Neues Glück

Nun ist es endlich so weit: Traditionell beginnt ja (spätestens) an Ostern die neue Saison. Das trifft auch dieses Jahr zu. Zwar ist es nicht die angedachte Harz Tour geworden (irgendwie ist es doch noch ein wenig frostig) aber immerhin eine nette kleine Tagestour durch Norddeutschland. Etappenziel: Die berühmte “Eisdiele” in Ratzeburg.

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Alles in Allem läuft das Mopped auch schon wieder ganz gut: Nur der Fahrer ist noch in der Aufwärmphase :-).

[Geschrieben mit Windows Live Writer :-)]

Dumme Gedanken zu Weihnachten...

Nun ist es so weit: Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist Weihnachtsnacht. Und was macht man so an Weihnachten? Urlaub. Und was passiert im Urlaub? Man kommt auf dumme Gedanken. Verdammt dumme Gedanken. So geht's mir also auch und ich erwische mich wirklich dabei, ernsthafte Vorbereitungen für den nächsten Endurourlaub zu treffen. Verdammt!

Na gut, ich gebe mich dem Verlangen wohl zu geschlagen und innerlich habe ich schon gebucht: Rumänien soll es werden, Ende September ist eine reizvolle Tour. Es hilft wohl nichts: Ich denke im neuen Jahr wird der Urlaub beantragt und die Tour gebucht. Und da ich mitlerweile ein paar Leute angefixt habe, werden wir mal schauen ob ich diesmal vielleicht nicht alleine fliege.

In diesem Sinne wünsche ich schon mal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Bewegte Bilder...

Während die Bildersammlung im Web mittlerweile auf beachtliche 1,6GB angewachsen ist, haben wir heimlich, still und leise auch ein paar Videos über einen FTP Server ausgetauscht, der von einem der Schweden gestellt wurde. Einer der Schweizer hatte eine Helmkamera dabei, die er ab dem zweiten Tag rege nutzte. Die Videos alle online zu stellen würde meine Serverkapazitäten doch recht ausreizen, immerhin sind das noch mal 2,9 GB an Videomaterial.

Aber ich habe aus den Videos und ein paar Bildern mal eine kleine Compilation zusammengeschnitten. Quasi eine Art "12 Minuten best of Spanien". Wen es interessiert, der seit herzlich eingeladen, sich den Film online anzusehen. Und wem die (fürs Web reduzierte) Qualität nicht reicht, oder wer einfach nur mehr sehen möchte, darf natürlich gerne mal bei mir vorbeischauen und die DVD Variante schauen Wink.

Zum Film: Endurotour Spanien_small.wmv (89,47 mb)

In diesem Sinne: Schönen Tag noch!