Geiler-Macker.de

Flos kleines Blog

Sachsenring 2012

So versprochen ist versprochen, also mal wieder ein etwas größerer Blog Eintrag. Apropos Blog Eintrag: Sehr ans Herz legen kann ich das Blog von Risk’n’Ride Dieter. Interessante und manchmal provokante Beiträge eröffnen (nicht nur) dem Motorradfahrer eine neue Sichtweise auf sein tun: http://www.riskride.at.

Aber zurück zum Sachsenring. Am vergangenen Donnerstag ging es in aller Frühe los. Gleich doppelt Glück für mich dabei: Grubi hatte den Tag vorher frei und hat sich erbarmt die gelbe Gazelle zu waschen, und das Wetter ist trocken bei Abfahrt.

Mit den gewohnten 20 Minuten Verspätung geht es auf Richtung Sachsenring. Zu der gelben Gazelle (BMW S 1000 RR) und der alten Dame (Yamaha XJ 600 Diversion) gesellen sich im Laufe der Fahrt dann auch noch die Blade, zwei Futuras und eine SM T. Mit diesem Tross geht es forschen Schrittes die B195 entlang. Obwohl ich nicht bei Twitter bin, hatte ich das ganze Wochenende also genug Follower. Smiley

Bis Leipzig hält dann auch das Wetter, von dem üblichen Stau auf der A14 mal abgesehen kommen wir auch zügig voran. Am Schkeuditzer Kreuz tauchen dann aber dunkle Wolken auf und die ersten Schauer beginnen. Keine Lust sehenden Auges ins Unglück zu fahren, also kämpfe schlängele ich mich in der Baustelle nach vorne und mache klar, dass ich die Regenkombi anziehen will. Zack, nächste Abfahrt raus, rauf auf den Tankstellenhof. Und schon beginnt die Diskussion: Die Textilfraktion ist gegen Regenkombi, die Lederfraktion eher dafür. Ein Blick auf das Wetterradar und die Unwetterwarnung spricht für Regenkombi. Diskussion beendet. Richtige Entscheidung, wie sich gleich zeigen wird. Da Motorradfahrer aber nun mal gerne diskutieren, geht die nächste gleich los. Gleich losfahren oder noch ‘nen Kaffee trinken? So viel Zeit muss sein, also rein in die Tankstelle und her mit dem Kaffee. Richtige Entscheidung Nummer zwei. Denn als der Kaffee kommt, brechen draußen alle Dämme.

Innerhalb weniger Minuten fällt so viel Regen, dass der Tankstellenhof zehnzentimeterhoch unter Wasser steht. Dazu Sturmböen, dass die Motorräder trotz Standplatz unter dem Dach pitschnass werden. An Motorradfahren ist bei dem Wetter nicht zu denken, es hilft also nur das Aussitzen. Wären wir jetzt auf der Autobahn unterwegs, hätten wir ein Problem. Ca. eine Stunde nach unserer Ankunft an der Tankstelle ist das Schlimmste vorbei und wir wagen uns – komplett in Regenkleidung gehüllt – wieder auf die Straße, den Endspurt vor Augen.

Angekommen in Niederwiera beginnen die üblichen Rituale: Zimmer beziehen, einen Fahrer zum Döner holen schicken, Bier organisieren und den Tag unterm Carport ausklingen lassen.

Freitag auf zum Ring. Kaiserwetter – so habe ich den Sachsenring in Erinnerung. Am Nachmittag gibt es dann leider doch noch einen kurzen Schauer aber der lässt sich in Regenkombi gut überstehen und kann fast als willkommene Abkühlung durchgehen. Samstag sieht das Ganze schon anders aus. Vormittags noch trocken, aber schon kalt, kommt mittags auch noch Regen hinzu, er erst am späten Nachmittag wieder nachlässt. Die Regenkombi hält so lange dann auch nicht dicht, entsprechend gut ist die Stimmung bei mir. Zum Glück wird’s mit nachlassendem regen dann auch wieder wärmer, so dass die Stimmung wieder steigt und es sich doch lohnt die Junioren noch anzusehen.

Sonntag ist die Welt dann wieder vollständig in Ordnung. Die Sonne knallt und das Einzige, was kurz das Gemüt belastet ist die bohrende Frage, ob es nicht doch ein bisschen asozial ist, morgens um 9 schon Bier zu trinken. Die Antwort ist übrigens eindeutig ausgefallen: Nein, nicht am Sachsenring.

Zwei spannende Rennen in der Moto2 und der MotoGP erleben wir. Dann ziehen kurzzeitig dunkle Wolken auf. Tholle, Grubi und ich entscheiden: Diese Rennpause ist optimal um Flüssigkeit aus dem Körper raus zu lassen und neue rein zu schütten. Gerade haben wir eine der zahlreichen Fressbuden erreicht, brechen erneut alle Dämme. Uns war das egal – wir hatten Essen und standen einigermaßen trocken. Als der Regen nachlässt, wechseln wir rüber zum Bierstand und kümmern uns um den Flüssigkeitshaushalt. Man hört, dass die Moto3 in der Zwischenzeit das Rollout hat, aber das Rennen schein noch nicht gestartet zu sein, obwohl die Zeit ran ist. Erst als der Regen komplett aufhörte gehen wir zurück auf die Tribüne, wo irgendwie alle Pitschnass waren. Wir hingegen konnten unseren natürlichen Bedürfnissen nachgehen, waren satt, nicht mehr durstig und trocken. Richtige Entscheidung Nummer drei. Und wegen des Unwetters war auch noch der Start der Moto3 verschoben, sodass wir das komplette Rennen noch sehen konnten. Alles richtig gemacht.

ALLES RICHTIG GEMACHT hat auch der Italoschwabe Sandro Cortese, der das Moto3 Rennen gewann. Nach 41 Jahren steht damit zum ersten Mal wieder ein Deutscher ganz oben auf dem Treppchen und wir dürfen die deutsche Hymne hören. Schön! Am spannendsten war dann mal wieder das Rennen der Rebull Rookies, die in jeder Runde 3-4 Führungswechsel hatten und völlig furchtlos mit 5 Motorrädern nebeneinander in die Kurve gingen. Faszinierend!

Unser eigenes Rennen lief dann am Montag. Yamaha, Blade und BMW machten sich bei feinstem Sonnenschein auf dem Weg zum Kyffhäuser, wo die Blade mit Kamera ausgestattet wurde ich und ich die Ehre hatte gefilmt zu werden. Auf die Bilder bin ich sehr gespannt, man sieht sich selbst ja sonst nie beim Fahren. Von Kyff aus ging es durch den Harz und dann ab nach Hause. Wie von Schleswig-Holstein gewöhnt, wurden wir an der Landesgrenze von Regen empfangen, so dass das Absteigen nach 11 Stunden und über 600 Tageskilometern dann auch nicht mehr schwer fiel.

Was also bleibt? Ein dickes Grinsen im Gesicht, ein bisschen Wehmut, dass alles schon wieder vorbei ist und das Wissen, dass wir nächsten Jahr wieder dabei sind! Ach ja und bei mir noch die Spannung, wie das Video wohl geworden ist. Smiley mit geöffnetem Mund

Oh das hätte ich fast vergessen: Ein paar wenige Fotos gibt es natürlich auch: http://www.fgrubert.de/galleryserver/Default.aspx?aid=26

Schluss mit der Ruhe...

Auf vielfachen Wunsch - naja gut, zugegeben, einfachen Wunsch, aber immerhin ein Wunsch - werde ich das sporadische bloggen mal wieder aufnehmen. Passiert ist ja eigentlich genug in letzter Zeit. Sei es mein kleiner Motorradunfall letzes Jahr (von dem ich nicht mal Fotos habe, bei näherer Betrachtung...), oder meine Kündigung dieses Jahr (mal schauen was der neue Arbeitgeber so bringt).

Anfangen werde ich morgen, schließlich bin ich gerade erst vom Sachsenring zurück und das allein liefert ja schon wieder genug Gesprächsstoff. Außerdem dürfte es in den nächsten Tagen noch ein wenig mehr zu erzählen geben. Da steht noch ein Kurventrining auf der Rennstrecke Padborg Park an, sowie ein ausgedehnter Urlaub im August.

Und dann hätten wir da ja noch einen bevorstehenden Umzug nach Hamburg und die Beschaffung eines neuen Autos. Es gibt also viel zu tun, packen wir es an.

Grüße aus Grönland

Zumindest schaut Deutschland so aus, wie man sich Grönland vorstellt. Es ist wohl nicht zu verleugnen, der Winter ist hereingebrochen. Und? Nett schaut er aus, oder?

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Nun ja, wenn man es nicht zu eilig hat, dann ist ein wenig Schnee ja ganz nett. Aber manchmal kann der Schnee auch ein wenig nerven. Zum Beispiel wenn man eine Stunde lang mit Tempo 50 hinter einem Streuer auf der Autobahn fährt.

Da bin ich ja ganz froh, dass ich den Primera mittlerweile gegen einen Passat getauscht habe. Da selbiger der Firma gehört, muss er leider ohne Basskiste auskommen aber OK, das ist jammern auf hohem Niveau.

Was gäbe es sonst so zu sagen? Ein paar Impressionen zum norddeutschen Winter habe ich hier zusammengestellt: http://www.fgrubert.de/galleryserver/Default.aspx?aid=22.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wieder drehen ohne Reue

Nachdem der japanische Bolide in den letzten Tagen das Ende der Lebensdauer seiner Lichtmaschine andeutete, habe ich mich entschieden doch noch einmal ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen und etwas am Auto zu bauen. In den letzten Monaten zeigte sich außerdem, dass der schon stark angegammelte Kühler kaum noch Kühlleistung hatte, was sich in einer Neigung zur Erhitzung bei höheren Drehzahlen zeigte. Kurzum: Lichtmaschine und Kühler waren fertig mit der Welt. Da der Ausbau des letzteren angenehm viel Arbeitsraum für ersteren bringt, sollte also beides getauscht werden. Letzte Woche also neue Teile besorgt und Samstag losgeschraubt.

Aber immer der Reihe nach: Samstagmorgen, noch kurz den Rechner an und ein bisschen Nachrichten schauen, bevor es los geht. Rechner sagt: Hmm Festplatte? Nie gehört den Namen. Aber ich bräuchte mal ein Bootmedium. Super, genau das habe ich jetzt gebraucht. Also Rechner wieder aus, grummelig rein ins Auto, Richtung Bauplatz. Flupp! Mobiler Passbildautomat unter der Gablenzbrücke. Na passt ja. Am Bauplatz angekommen kurz einen Überblick über die Aufgabe verschafft und entschieden eine Plasteabdeckung, die sonst vermutlich hin und wieder im Weg ist abzuschrauben. Da die Schrauben schon arg verrostet sind etwas Rostlöser drauf, Ratsche angesetzt und die Schrauben gelöst. Ein wenig Druck auf die Ratsche und zack, schon dreht es sich ganz leicht. Kunststück, denn die Schraube ist ja auch abgedreht, der Kopf steckt in der Nuss, der Rest noch immer im Auto. Nächste Schraube, gleiches Spiel: Leichter Druck und die Schraube ist abgedreht. Immerhin: Nach dem Start in den Tag ist eigentlich klar, dass sich das Auto dieses Wochenende nicht mehr bewegen wird, weil irgendetwas beim Zusammenbau explodieren wird. Foot in mouth

Die nächsten 3 Schrauben gehen dann tatsächlich relativ leicht raus, der Kühler lässt sich ohne die erwartete Sauerei leeren und demontieren. Sogar die Lichtmaschine ist in nach einer halben Stunde raus und die neue genauso schnell wieder drin. Das läuft alles viel zu gut, das macht mir Angst!

Aha, da ist er der erwartete Haken: Der Lüfter passt nicht an den neuen Kühler, die Löcher sind falsch. Immerhin: Innerhalb von einer halben Stunde ist ein neuer Halter gebaut und alles wieder montierfertig. Also rein mit dem neuen Kühler, angeschlossen und [Trommelwirbel...] passt! Da es mittlerweile später Nachmittag wird und schlagartig tierisch kalt wird (ich habe draußen auf das Auffahrt geschraubt), wird die Neubefüllung und Testlauf auf den nächsten Tag verschoben.

Neuer Tag, neues Glück: Anlage wieder mit Kühlwasser befüllt, Motor warmlaufen und, unglaublich aber wahr, alles dicht, alles gut. Also: endlich fertig. Ähh fast jedenfalls. Ihr erinnert euch? Die Plasteabdeckung? Also noch mal eine Stunde damit zugebracht die alten Schraubenreste auszubohren und eine neue Befestigung zu bauen. Aber dann war es wirklich fertig.

Und nun kann man nicht nur wieder bedenkenlos mit Licht fahren, man kann sogar endlich wieder Gas geben, ohne dass die Temperaturanzeige zur Obacht mahnt. Nur auf Autobahn, natürlich. Auf der Rückfahrt stand der mobile Passbildautomat dann auf der B76, zum Glück aber Richtung Gegenverkehr. Alles in allem also ein schwerer Start, aber ein versöhnliches Ende.

Übrigens installiere ich Nebenbei gerade Windows 7 auf einer neuen Festplatte. Vor gerade mal 36 Minuten habe ich angefangen und ich habe schon einen Windows Desktop, den IE 9 drauf und werde in ein paar Minuten auch wieder Fernsehen können. Das geht heutzutage wirklich mal schneller als früher. Cool

Mal wieder was Neues...

Endlich finde ich mal wieder Zeit um mich um das leidige Thema "Interne IT" Cool zu kümmern. So langsam geht mir der Kommentar-Spam in diesem Blog gehörig auf die Nerven. Von selbigem bekommt man als Besucher dank Moderation nichts mit. Und auch den Spammern nutzt es nichts, denn ihre Kommentare werden ja nie veröffentlicht, aber das scheint sie nicht abzuhalten: die letzten Tage kamen im Schnitt 10 Mails über "neue Kommentare". Lange Rede, kurzer Sinn: Update auf die aktuelle Version und Aktivierung von reCAPTCHA. Mit diesem Captcha Code sollte hoffentlich erstmal Ruhe sein.

Ganz nebenbei habe ich privat jetzt auch auf IE9 Beta geschwenkt: Zahlreiche Seiten sind offensichtlich noch nicht auf IE9 Optimiert und zeigen sich hier und da noch leicht verschoben. (Das trifft übrigens auch für dieses Blog zu Foot in mouth) Aber funktionieren tun bisher alle und auch Abstürze habe ich noch nicht erlebt. Die Performance ist auf jeden Fall auch jetzt schon sehr beeindruckend.

4000 Kilometer, 12 Pässe, unzählige Kurven

Schon vorbei, die große Tour. Natürlich unverletzt, natürlich ohne Probleme. Und natürlich war sie verdammt gut. Smile

Aber der Reihe nach. Vorletzten Samstag ging es los. Punkt 8 Start in Kiel und mit leichtem Nieselregen (wie eigentlich immer...) zügigen Schrittes zum Treffpunkt nach Dömitz. Von dort dann zu zweit in den Harz und ab zu Kyff. Mittleierweile hat der Wettergott ein einsehen: Strahlender Sonnenschein begleitet uns. Und erwartungsgemäß ist am Kyff einiges los. Also versuchen wir einen Slot ohne Verkehr abzupassen und prügeln die Ladies den Kyff hoch. In einer Rechtskurve schleift dann auch der Bremshebel auf dem Asphalt: Ein vielversprechender Start. Cool Also weiter zum Ziel des ersten Tages: das Stadtfest in Zella-Mehlis.

Zweiter Tag: Wieder bestes Wetter. Also auf nach Bayern. Nach einer sehr ausgiebigen Mahlzeit stellen wir fest, das der eine oder anderen Schlenker wohl zu viel war und die Sonne sich zügig dem Horizont nähert. Also rauf auf die Autobahn und Strecke machen. Buchstäblich direkt vor Sonnenuntergang erreichen wir das beschauliche Dörfchen Jachenau.

Am nächsten Tag erwartete uns dann der Regen. Zum Glück haben wir erst mal eine Werkstattpause eingeplant: Die Triumph soll neue Schlappen bekommen. Dabei stellt sich heraus, dass es mit der Inspektion in Hamburg nicht weit her war: Kühlwasser ist mau und neue Bremsbeläge sind fällig. Letztere holen wir uns in einer Werkstatt hinter Innsbruck. Hinter Innsbruck lässt dann auch der Regen nach, zum glück bleibt dies unser einziger Regentag. Von dort aus geht es dann über den alten Brenner (sehr schöne Strecke) Richtung Ortisei, unserem Quartier für die nächsten Nächte.

Endlich vollständig in Italien angekommen geht es also am vierten Tag zur Pässe Tour: Über Merano hoch zum Stilfser Joch. Von Norden fahren wir an, was sich im Nachhinein als gute Wahl herausstellt: Die Kehren dort sind extrem eng und hoch fährt sich das kontrollierter als runter. Ab 2500 Metern erwartet uns dann auch der Schnee: zum Glück nur neben der Straße. Richtung Süden verlassen wir das Joch wieder und die Straße dort ist besser ausgebaut, die Kurven weiter. Optimal zum entspannten cruisen. Den Rest des Tages wedeln wir über ein paar Passstraßen zurück Richtung Ortisei. Die ein oder andere Straße hat den Namen kaum verdient: Nur etwas breiter als ein Radweg schlängelt sie sich ohne Absicherung durch das Gebirge.

Am Mittwoch geht es dann Richtung Osten, über ein paar Pässe nach Cortina d'Ampezzo. Die Straßen durch die Dolomiten sind besser ausgebaut, machen aber nicht weniger Spaß. Um auch ein wenig Kultur mitzunehmen, fahren wir mit der Seilbahn auf den Monte Cristallo, nach dem Torfana di Mezzo der zweithöchste Berg bei Cortina d'Ampezzo. Der Ausblick von hier ist beeindruckend.

Donnerstags heißt es dann: Arrivederci Italia. Über das Timmelsjoch verlassen wir Italien Richtung Österreich. Leider ist es heute etwas bedeckt und die Wolken am Joch sind so dicht, dass sie für ein beeindruckendes Naturschauspiel, stellenweise aber auch nur null Sicht bedeuten. Zum Glück muss ich einfach nur dem Rücklicht vor mir folgen. Laughing In Österreich klart der Himmel dann auf, so dass wir zügigen Schrittes noch bis hinter Augsburg kommen und uns dort ein Quartier suchen.

Am vorletzten Tag ging es dann recht unspektakulär über die Rhön Richtung Harz. Hier kehren wir in unserem geliebten Benneckenstein ein und genehmigen uns wieder ein Schnitzel Bigfoot (das ist eine Fischplatte mit einem formatfüllenden Schnitzel).

Am Samstagmorgen leistet sich die Suzi dann ihre einzige Schwäche: die Batterie scheint die kalte Nacht im Harz nicht überstanden zu haben, anschieben ist angesagt. Zurück in der Heimat wird sich herausstellen, dass kaum noch Wasser auf der Batterie ist. Nach dem wiederauffüllen ist alles wieder gut. Wo selbiges hin verschwunden ist, bleibt erst mal ein Geheimnis.

Letztendlich sind wir also heil zurück. Eine Menge Fotos gibt es auch: http://www.fgrubert.de/galleryserver/Default.aspx?aid=21

5 Megapixel? 70 Gigapixel!

Eine Kamera mit 5 Megapixel? Kinderkram. Das größte Digitalfoto der Welt derzeit hat 70 Gigapixel. Ein Panoramabild von Budapest, komplett gehostet in der Cloud von Microsoft: Windows Azure. Die Darstellung übernimmt Microsoft Silverlight.

Die Darstellung ist auf jeden Fall sehr beeindruckend. Auf maximalem Zoomleven kann man bei Häusern einzelne Steine erkennen, bei denen das Haus in minimalem Zoomlevel höchstens als einzelner Pixel zu erkennen ist. Ausgedruckt würde das ganze eine 156 Meter lange und 31 Meter hohe Tapete ergeben. Die finale Datei hat satte 350 GB. Wohlgemerkt: In einer einzigen Datei.

Beeindruckende Zahlen, aber ein noch viel beeindruckenderes Bild also, das Ganze sollte man sich ruhig einmal ansehen:
http://70gigapixel.cloudapp.net/index_en.html.

 

Und wieder ein Jahr rum

Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder ein Jahr rum... Morgen noch mal früh aufstehen um zu arbeiten und dann heißt es Abends auch schon Tasche packen und Tour Richtung Sachsenring planen. Donnerstag heißt es dann: Auf zur MotoGP. Entspannte 700 km ins Erzgebirge cruisen. Wie immer ab Trent mit Grubi und ab Hamburg dann mit Micha als zweitem Flügelmann. Und wenn der Wettergott es gut mit uns meint (und danach sieht es ja aus), verschlägt es uns vielleicht ja auch noch mal in den Harz. Smile

Alten Traditionen folgend, gab es natürlich auch diesmal kurz vor der Abfahrt was zum Schrauben: Das Kabel an einem Blinker hat sich unlötbar verabschiedet. Aber das sind ja zum Glück nur Kleinigkeiten. Da die Suzi ansonsten in den letzten (nicht gerade kilometerarmen...) Wochen eine bewundernswerte Zuverlässigkeit zeigte, sollte morgen die übliche Pflege und Wartung reichen. Und dann heißt es: Reifenwärmer runter, rauf auf die Strecke Cool

Wo rohe Kräfte sinnlos walten...

...kann kein Bolzen das Gewinde halten. So oder so ähnlich könnte man die Geschehnisse des letzten Wochenendes zusammenfassen. Wie immer wenn man in Eile ist, geht natürlich irgendetwas schief. Bei mir war es auf der A24, kurz hinter Hornbeck. Ein kräftiger Druck auf die Bremse, weil vor mir mal wieder jemand meinte, er müsse noch kurz an dem LKW mit 110 "vorbeirasen". Also abgebremst, Bremse wieder gelöst, doch, oh je, das Rattern hört nicht auf: Eine der Bremsen hält noch fest. Naaaa Super!

Also langsam hinter dem LKW eingeordnet und auf den nächsten Rastplatz getuckert. Auf dem Weg dahin plötzlich eine starke Bremsung und eindringliches Hupen links neben mir. Was habe ich denn jetzt verloren? Entwarnung: Ein Kommilitone auf dem Weg nach Hause hat mich erkannt und wollte sich bemerkbar machen. Ist ihm gelungen :-) Also reiht er sich vor dem LKW ein und fährt mit mir in Gudow ab.

Begrüßt werde ich mit den Worten "Das Auto stimmte, das Kennzeichen stimmte, aber das Tempo stimmt gar nicht. Was ist da los?" Kurzer Temperaturcheck bestätigt: Die Bremse vorne rechts ist fest. Nun ja, wir leiern kurz den Wagen hoch und versuchen das Rad abzunehmen, um die Bremse wieder gangbar zu machen. 3 Radbolzen lassen sich auch ganz leicht abnehmen, aber Nummer 4 weigert sich hartnäckig. Nachdem auch leicht gesteigerter Krafteinsatz nicht hilft die Entscheidung: Um den Bolzen nicht noch mehr zu beschädigen hole ich lieber den ADAC.

Also noch mal auf den ADAC warten. Mein Kommilitone hat sich inzwischen verabschiedet. Der ADAC kommt, bekommt den Bolzen auch ab, die Bremse wieder gangbar gemacht, aber natürlich ist das Gewinde vom Radbolzen schon runter: da geht keine Mutter mehr rauf. Nun ja, 3 Radbolzen reichen zwar auch locker aus, aber schön ist etwas anderes. Also bleibt das Auto stehen und ich rufe einen bekannten an, der in ein paar Minuten auch über die A24 gen Mirow fährt. Selbiger pickt mich auf, nimmt mich mit nach Mirow und fährt mich am Sonntag wieder von Mirow zu meinem wartenden Auto. Von dort aus fahre ich dann den angeschlagenen Boliden vorsichtig zurück nach Trent.

Da ich letzte Woche wahlweise unterwegs oder krank war, konnte ich dann auch erst gestern neue Bolzen bei ATU besorgen. Und nun wird es endlich Zeit den Kleinen wieder fit zu machen. Denn Motorrad fahren ist bei dem Wetter zwar ganz nett, aber wenn man mal mit Auto einkaufen fahren kann hat das auch was für sich :-)

In diesem Sinne werde ich mich mal an die Arbeit machen...

Neue Saison, Neues Glück

Nun ist es endlich so weit: Traditionell beginnt ja (spätestens) an Ostern die neue Saison. Das trifft auch dieses Jahr zu. Zwar ist es nicht die angedachte Harz Tour geworden (irgendwie ist es doch noch ein wenig frostig) aber immerhin eine nette kleine Tagestour durch Norddeutschland. Etappenziel: Die berühmte “Eisdiele” in Ratzeburg.

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Alles in Allem läuft das Mopped auch schon wieder ganz gut: Nur der Fahrer ist noch in der Aufwärmphase :-).

[Geschrieben mit Windows Live Writer :-)]